NABU: Ein Dutzend für die Natur

Naturschützer werben um Unterstützung • ehrenamtliche Gruppe sucht auch Aktive
viele praktische Projekte und Flächenkauf für die Natur • rein ehrenamtliche betriebene Geschäftsstelle

(Foto: NABU Bremen)
(Foto: NABU Bremen)

BREMEN. Ein Dutzend junger Menschen ist in Bremerhaven unterwegs und wirbt für ihr Herzensanliegen: Die Natur. Die Studenten arbeiten für den NABU und klären über die Arbeit der Naturschützer auf. In Bremerhaven gibt es eine rein ehrenamtliche Gruppe des NABU, die seit 45 Jahren vielfältige Projekte betreut. Im vergangenen Jahr konnte die Gruppe ein 30.000 Quadratmeter großes Gebiet am Polder Bramel kaufen und so auf ewig für die Natur sichern.

 

„Neben Spendern und Mitgliedern suchen wir auch neue Aktive“, ruft die NABU-Vorsitzende Heike Wierhake-Kattner zum Mitmachen auf. Mehrmals im Monat trifft sich die Gruppe, pflegt Nistkästen, gestaltet Biotope um oder genießt schlicht gemeinsam die Natur. Gerade erst haben die selbst titulierten „Naturschutzmacher“ eine Streuobstwiese an der Hexenbrücke gepflanzt. Im Winter liegen immer wieder Pflegearbeiten an.

Sogar die NABU-Geschäftsstelle in der Grashoffstraße wird rein ehrenamtlich geführt. Dort gibt es Beratung rund um die saisonal gerade gängigen Themen, Infobroschüren, Nisthilfen, aber auch eine Korkensammelstelle. Im Moment bewegen Igel die Bremerhavener, immer wieder fragen besorgte Naturfreunde nach, ob und wie sie den putzigen Stachelrittern helfen können. „Es wäre toll, wenn wir die Shopdienste auf mehr Schultern verteilen könnten. In viele Themen kann man sich schnell einlesen und wir arbeiten neue Helfer auch ein“, so die Vorsitzende.

Durch mehr Mitglieder steigt die Unabhängigkeit des NABU. Neue Projekte, für die die Stadt kein Geld übrig hat, können so verwirklicht werden. „Wir haben noch einige sehr interessante Flächen, die wir gerne renaturieren und vor allem sichern würden“, so Heike Wierhake-Kattner, „wir sparen jedes Jahr einen Großteil der Beiträge für den Ankauf neuer Flächen oder auch für Geräte, um die Arbeit schneller zu schaffen.“

Mit dem Gartenbauamt arbeitet der NABU gut zusammen. Daraus entstand die Streuobstwiese an der Hexenbrücke und das insektenfreundliche Staudenbeet des NABU am Elbinger Platz. „Da haben wir mal zeigen können, dass es nicht immer Stiefmütterchen und Begonien sein müssen“, freut sich die engagierte Naturschützerin. Nun hofft sie, dass möglichst viele Bremerhavener diese Arbeit unterstützen, wenn es an der Haustür heißt: „Kennen Sie den NABU…?!“


NABU Bremerhaven-Wesermünde

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